Die Päpste in Avignon
Auf Betreiben von König Philipp IV. („dem Schönen“) wurde der Erzbischof von Bordeaux, Bertrand de Got, 1305 zum Papst Clemens V. gewählt. Als Marionette der französischen Krone, unterstützte er die Auflösung des Templerordens, die Ermordung deren Mitglieder und die Beschlagnahmung deren riesigen Ordensvermögens. Ab 1309 hielt sich Clemens V. dauerhaft in der Provence auf.
Sein Nachfolger Johannes XXII., als früherer Bischof von Avignon, verlegte 1313, den päpstlichen Sitz dauerhaft dorthin und baute die päpstlichen Finanzinstrumente wie den Pfründen- und Ablasshandel aus.
Benedikt XII. begann 1335 mit dem Bau des Papstpalastes in Avignon.
Die Regentschaft des prunksüchtigen Clemens VI., 1342 bis 1352, gilt als Tiefpunkt des „Exils von Avignon„. Unter anderem erweiterte Clemens VI. den strengen Burgbau seines Vorgängers um den „Neu
